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Allgemein

Diskussion mit dem KünstlerInnennetzwerk AEPO-ARTIS in Straßburg

Zusammen mit den Abgeordneten Marc Joulaud (EPP) und Mary Honeyball (S&D) und dem KünstlerInnennetzwerk AEPO-ARTIS habe ich am 29. Mai eine Veranstaltung in Straßburg organisiert, um die Belange und Bedürfnisse von KünstlerInnen im Digitalen Binnenmarkt zu diskutieren und die Forderung nach dem unveräußerliches Recht auf faire Vergütung zu unterstützen.
Audiovisuelle KünstlerInnen und PerformerInnen sind der Kern der Kreativindustrie in Europa, die in Deutschland der zweitgrößte Industriezweig sind. Bis heute wird die Mehrheit der Kreativen, deren Arbeit bei On-Demand Diensten wie Netflix oder Spotify abgerufen wird, nur unzureichend vergütet.
Das unveräußerliche Recht auf eine faire Vergütung sichert den KünstlerInnen ihren Beitrag am beständig wachsenden On-Demand Markt europaweit zu.
Verpflichtungen zur Transparenz sind wichtig und leisten einen Beitrag für ein gerechteres Umfeld, trotzdem wird dies alleine nicht reichen, um angemessene Arbeitsbedingungen für die KünstlerInnen zu schaffen.
Daher fordern wir gemeinsam das unveräußerliche Recht auf eine angemessene und gerechte Vergütung für On-Demand Dienste, die von den Plattformen bezahlt und kollektiv verwaltet werden sollen. Dies ist eine einfache aber sehr effektive Maßnahme, die die KünstlerInnen an dem Erfolg des Digitalen Binnenmarktes teilhaben lässt und ihre Rolle für den Kreativmarkt und die Gesellschaft endlich anerkennt.