Navigation einblenden
Allgemein

„Europäische Gespräche“ am 23.9. – Ausgang ungewiss: Italiens populistisches Experiment

Im Frühjahr wählten die Italiener ein neues Parlament: Die Fünf-Sterne-Bewegung wurde insgesamt stärkste Partei, die Lega führte das rechte Spektrum an. Wie schon in Frankreich im vergangenen Jahr haben die etablierten Sozialdemokraten und Konservativen massiv verloren. Nach zähen Verhandlungen kam eine Koalition der beiden populistischen Parteien zustande. Ihre ersten Regierungsmonate waren von schillernden Schlagzeilen bestimmt: Von Schuldenerlass und Steuererleichterungen über eine komplette  Abschottung der Küsten gegenüber Flüchtlingsbooten und Seenotrettern bis hin zur Zählung und Ausweisung von Roma reicht die Palette der Ankündigungen.

Woher kommt der Erfolg von Italiens Populisten? Was bedeutet ihr Kurs für das politische System des Landes? Sollte man darauf hoffen, dass die neue Koalition bald von der Realität eingeholt wird oder ist das neue Gespann langlebiger als bisher angenommen? Wie reagieren die europäischen Partner auf die veränderten Kräfteverhältnisse in Rom?

Über diese und andere Fragen diskutiere ich mit dem Politikwissenschaftler Alexander Grasse und dem Unternehmer Marco Fuchs.

Alexander Grasse ist Professor für Politik und Wirtschaft im Mehrebenensystem an der Universität Gießen und Leiter des PIFO-Projekts zur Förderung der politischen Italien-Forschung in Deutschland wie auch zur Intensivierung der deutsch-italienischen Zusammenarbeit. Marco Fuchs ist Vorstandsvorsitzender des Bremer Unternehmens OHB und zudem seit 2008 italienischer Honorarkonsul.

Ich lade herzlich zur gemeinsamen Diskussion ein! Eintritt frei!

Wann? Sonntag, 23.09.18, Beginn 11.30 Uhr

Wo? Theater am Goetheplatz (Foyer)

(Der zuvor angekündigte Journalist Matthias Krupa, Die Zeit, musste leider kurzfristig absagen.)