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PM: Demokraten sichern sich Repräsentantenhaus – mehr Frauen als je zuvor vertreten

Bei den Kongresswahlen in den USA hat die Demokratische Partei die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewonnen, während die Republikaner ihre Mehrheit im Senat verteidigten. Präsident Trump ist in den kommenden zwei Jahren daher vermehrt zu Kompromissen gezwungen.

Helga Trüpel, Vizevorsitzende des Kulturausschusses im Europaparlament, kommentiert:

„Es ist nicht die ganz große blaue Welle geworden, die sich manche erhofft hatten. Nichtsdestotrotz: Trumps Politik der Angst hat den Republikanern deutliche Verluste eingebracht. Auch wenn er von seiner rassistischen und medienfeindlichen Rhetorik nicht abrücken wird, kann er nicht mehr gegen die Demokraten durchregieren. Das ist gut für die politische Balance im Land und bietet eine Chance für gemäßigte und kompromissbereite Kräfte auf beiden Seiten.

Besonders freut mich, dass der Kongress nach dieser Wahl vielfältiger geworden ist: Es sind so viele Frauen wie nie zuvor ins Repräsentantenhaus eingezogen, auch sind erstmals zwei Muslima vertreten. In einer diverser werdenden Gesellschaft zeigen sich die Demokraten als inklusive Partei und steigern damit ihre Chancen für die Präsidentschaftswahl 2020.“