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PM: Europaparlament stimmt mit großer Mehrheit für European Solidarity Corps

Das Europaparlament in Straßburg hat heute mit breiter Mehrheit das Programm „European Solidarity Corps“ (kurz: ESC) verabschiedet. 519 Abgeordnete stimmten dafür, 132 dagegen, 32 enthielten sich. Das Programm ermöglicht jungen Menschen, sich in den Ländern der EU in sozialen Projekten zu engagieren und zielt so auf eine Stärkung des Zusammenhalts in Europa.

Helga Trüpel, Vizepräsidentin des federführenden Kulturausschusses, freut sich über die breite Zustimmung der Parlamentarier:

„Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung dieses wichtigen Programms. Dass ich für dieses Vorhaben als parlamentarische Berichterstatterin kämpfen durfte, erfüllt mich mit Stolz.

Wichtig war mir von Anfang die finanzielle Basis des ESC. Für den Zeitraum von 2018 bis 2020 werden insgesamt 375,6 Mio. Euro bereitgestellt, für den kommenden mehrjährigen Finanzrahmen hat die Kommission 1,26 Mrd. Euro vorgeschlagen. Damit steht das Programm auf festem Boden. Es ist ein entscheidender Erfolg, dass dabei jetzt und auch in Zukunft keine Gelder von ERASMUS+ abgezweigt werden. Auch haben wir ausreichende Vorkehrungen getroffen, damit über die Plätze des ESC wirklich soziales Engagement und kulturelles Austausch gefördert wird und die Jugendlichen nicht als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden können.

Der ESC geht in Umfang und Ambition über die bisherigen Freiwilligendienste hinaus. Mit diesem Programm bieten wir jungen Menschen neue Perspektiven und leisten zugleich einen Beitrag für mehr Solidarität in der Europäischen Union.“

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