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PM: „Kreatives Europa“ bleibt eigenständiges Programm

Die Europäische Kommission hat sich in ihren Planungen zum neuen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für eine Stärkung des Programms „Kreatives Europa“ ausgesprochen. Hauptziel des Programms ist die Pflege des europäischen kulturellen Erbes und die Stärkung des kulturellen Austauschs zwischen den Bevölkerungen der Mitgliedsstaaten. Durch die Förderung von kultureller und medialer Vielfalt ist „Kreatives Europa“ ein Beitrag zur Entwicklung einer offenen europäischen Gesellschaft.

Helga Trüpel, Vizepräsidentin des Kulturausschusses im Europäischen Parlament, kommentiert:

„Ich begrüße den Vorschlag der Kommission, „Kreatives Europa“ als eigenständiges Programm beizubehalten und somit weiterhin seine Sichtbarkeit sicherzustellen. Europäische Werke stehen bei der Förderung im Vordergrund, so wie die Unterstützung von Netzwerken, auch im Hinblick auf kulturelle Zusammenarbeit mit Drittländern. Im Medienbereich rückt die Kommission die Media Literacy ins Zentrum, um auf die digitalen Herausforderungen der Zukunft zu reagieren. Der Anstieg der Haushaltsmittel von 1,4 Milliarden Euro (2014-2020) auf 1,8 Milliarden Euro (2021-2027) ist ein sehr positives Signal, gerade auch vor dem zukünftigen Austritt Großbritanniens aus der EU. Der neue Vorschlag lässt erkennen, dass Kultur in fast allen europäischen Politikbereichen eine zentrale Rolle spielt. Nun gilt es den Vorschlag zusammen mit den Stakeholdern und NGOs zu diskutieren und zu analysieren.“