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Allgemein

Veranstaltungen in Bremen am 10. und 17. Juni

10. Juni 2018: „Unser ‚rotes Jahrzehnt‘: Wie wir da rein- und wieder rausgekommen sind – und was wir dabei gelernt haben“

Europäische Gespräche mit Hermann Kuhn und Gerd Koenen

„Das rote Jahrzehnt“, so nennt der Historiker Gerd Koenen die zehn Jahre von 1967, den Beginn der Studentenbewegung, über die K-Gruppen-Zeit bis zum „Deutschen Herbst“ 1977, dem Ende der RAF. Er hat diese Zeit selbst aktiv bis zum Ende des Kommunistischen Bundes Westdeutschland miterlebt, zuletzt in gemeinsamer Berichterstattung über Osteuropa mit Hermann Kuhn („Freiheit, Unabhängigkeit und Brot“ 1980). Gerd Koenen wandte sich danach der wissenschaftlichen Erforschung dieser Zeit und des Kommunismus insgesamt zu (u.a. „Das rote Jahrzehnt“ 2001, „Die Farbe Rot“ 2017). Hermann Kuhn ging nach einem Jahrzehnt gewerkschaftlicher Arbeit in die grüne Landespolitik. Ich werde im Gespräch mit beiden Gästen diskutieren, welche Kräfte die Studentenbewegung zunächst freigesetzt hat; wieso sie in den Dogmatismus der K-Gruppen führen konnte und vor allem: was wir aus der Befreiung aus dieser Sackgasse lernen könnten.

Hiermit lade ich Euch herzlich ein, am Sonntag, 10.06.2018, 11.30 Uhr im Theater Bremen (Foyer). Eintritt frei!

 

17. Juni 2018: Buchpremiere von „Europa jetzt!“

Europa-Quartett mit Tom Kehrbaum und Emanuel Herold

Das Europa-Quartett der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen bietet diesmal den Rahmen für eine Buchpremiere: Mit Europa jetzt! Eine Ermutigung (Steidl Verlag) erscheint in Kürze ein Sammelband, dessen AutorInnen ein Plädoyer für eine selbstbewusste Gestaltung der europäischen Einigung abgeben. Daran beteiligt: Mein Bremer Mitarbeiter Emanuel Herold.

Mit ihm und Co-Autor Tom Kehrbaum diskutieren Ulrike Liebert und ich am Sonntag, 17.06.2018, 11.00 Uhr im noon. Ihr seid herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei!