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Jugend und Bildung

Europäisches Jugendforum in Bremen

Schülerinnen und Schüler im Dialog mit Europa- und Landtagsabgeordneten über Klimaschutz und Energiepolitik 

Am Freitag, dem 13. Februar 2009, diskutierten 120 Schülerinnen und Schüler mit Europa- und Landtagsabgeordneten über Energie- und Klimaschutzpolitik in der Bremischen Bürgerschaft. Das Europäische Jugendforum in Bremen war Teil einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe, die vom Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland in Kooperation mit den Landtagen und Bürgerschaften realisiert wird.

Der Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments, Dr. Klaus Löffler, sagt: „Mit den Foren bieten wir Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich intensiv mit diesem wichtigen Politikfeld auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es, Jugendlichen zu vermitteln, dass die drängenden Probleme unserer Zeit Lösungen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene erfordern. Wir möchten ihnen zeigen, dass zukunftsweisende Entscheidungen in immer stärkerem Maße eine europäische oder globale Dimension haben. Aber die Politik soll dabei auch von den jungen Leuten lernen.“

Im Mittelpunkt des eintägigen Jugendforums stand ein Hearing, bei dem die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage zuvor erarbeiteter Positionen mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments, Frau Dr. Helga Trüpel (Bündnis 90/ Die Grünen) und Frau Karin Jöns (SPD) sowie dem Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, Jörg Kastendiek (CDU), über die Themen „CO2-Grenzen“ und „Biokraftstoffe“ diskutierten. Zuvor wurden die TeilnehmerInnen vom Präsidenten der Bürgerschaft Herrn Christian Weber offiziell begrüßt. Ab 14.00 Uhr folgte eine Europadebatte mit Abstimmung.

An dem Europäischen Jugendforum in Bremen nahmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Kurt-Schumacher-Allee, des Beruflichen Gymnasiums der Wilhelm-Wagenfeld-Schule, des Gymnasiums Horn, der Europaschule Utbremen und der Beruflichen Schule Vegesack teil.

Referenten des Zentrums für Umweltforschung und nachhaltige Technologien, der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, des Bremer Energie Instituts und des Senators für Umwelt, Bau, Europa und Verkehr haben im Vorfeld die teilnehmenden Schulen besucht, um die Schulklassen an die Themen heranzuführen.